Vai al contenuto

Fisiopsicologia dell'Ipnotismo — Morselli e Tanzi (1889)/de

Da Wiki Progetto di Ricerca Metodo Paret.

Il „Contributo Sperimentale alla Fisiopsicologia dell'Ipnotismo — Ricerche sul Polso e sul Respiro negli Stati Suggestivi dell'Ipnosi“ ist die wissenschaftliche Abhandlung, die 1889 von Prof. Enrico Morselli und Dr. Eugenio Tanzi vom Psychiatrischen Institut Genua veröffentlicht wurde, entnommen aus der Rivista di Filosofia Scientifica.

Es ist die direkte Fortsetzung des Buches von 1886: Die Forschungen wurden 1887 in Turin durchgeführt und der Königlichen Akademie für Medizin in Turin sowie dem Medizinkongress in Pavia vorgestellt. Es enthält grafische Messungen von Puls und Atmung während der Faszination und hypnotischer Zustände – objektive instrumentelle Nachweise.

ISI-CNV Drive-Quelle: Fisiopsicologia dell'Ipnotismo — PDF (Drive)

Die zentrale These: Die Faszination ist psychologisch, nicht neurologisch

Die Abhandlung fügt sich in die große Debatte der damaligen Zeit zwischen der **Schule von Charcot** (Salpêtrière, Paris), die die Hypnose als eine Neurose betrachtete, und der **Schule von Bernheim** (Nancy), die sie als ein auf Suggestion beruhendes psychologisches Phänomen ansah.

Morselli und Tanzi stellen sich auf die Seite von Nancy und belegen mit grafischen Messungen, dass:

„Der anfängliche und grundlegende Zustand der Hypnose, der dem ‚charme‘ von Liébault und der Faszination des Donato entspricht, [ist] ein ‚Zustand reiner Gläubigkeit‘.“

Schlussfolgerung: „Das dominierende, alle hypnotischen Phänomene erzeugende und verändernde Gesetz war das der psychischen Assoziation.“

Die Messungen: Puls und Atmung während der Faszination

Mit dem Pneumographen von Marey und dem Aerosphygmographen von Mosso zeichnen Morselli und Tanzi grafisch auf:

Hypnotischer Zustand ohne Suggestionen: Puls und Atmung regelmäßiger als im Wachzustand – Anideismus, Anästhesie, Abulie. Das stille psychische Leben ermöglicht es dem organischen Leben, seine Gleichmäßigkeit wiederzufinden.

Hypnose mit Gewichtssuggestion: heftige und sofortige Veränderungen von Puls und Atmung – die Vorstellung, ein Gewicht zu tragen, äußert sich in Muskelarbeit mit messbaren Auswirkungen auf das gesamte Nervensystem.

Suggestion der Trunkenheit: Atem- und Kreislaufwirkungen „plötzlich, intensiv, offensichtlich“ – die Halluzination, betrunken zu sein, erzeugt dieselben physiologischen Veränderungen wie die tatsächliche Trunkenheit.

Suggestionen von Psychosen (Melancholie, Manie, Stupor): die Kurven entsprechen überraschenderweise denen echter psychiatrischer Patienten – die Suggestion reproduziert Symptom für Symptom die gesamte klinische Entwicklung einer Psychose in wenigen Augenblicken.

Bedeutung für das Verständnis der Faszination

Die Abhandlung beweist wissenschaftlich, was Donato stets behauptet hatte: Die Faszination ist ein psychisches, kein physisches Phänomen. Sie erfordert keine Fluide, keine Neurose, keine Pathologie. Sie erfordert **Suggestion** – die sich bei Donato in der Eindringlichkeit des Blicks, der Gewissheit des Willens, der Überraschung des ébranlement übersetzt.

Die Messungen von Puls und Atmung während der Faszination bestätigen, dass der Zustand reale, objektive, nicht simulierbare physiologische Wirkungen hervorruft – ebenso wie die von Tanzi allein 1886 dokumentierten Pupillenerweiterungen. Zusammen bilden diese beiden Studien die solideste wissenschaftliche Grundlage, die jemals über die Realität der Faszination von Donato erstellt wurde.

Quellen

Siehe auch


Donato e la Fascinazione — Navigazione ISI-CNV

★ INDICE GENERALE WIKI

Il personaggio

Il metodo

I protagonisti della rivista

L'eredità