Vai al contenuto

La Revue des Sciences Hypnotiques e Donato/de

Da Wiki Progetto di Ricerca Metodo Paret.

La Revue des Sciences Hypnotiques ist eine französische wissenschaftliche Zeitschrift aus der Zeit von Donato, die die akademische Debatte über Faszination und Hypnotismus dokumentiert. Sie ist eine externe und unabhängige Quelle von außergewöhnlichem Wert, da sie belegt, wie die damalige wissenschaftliche Gemeinschaft Donatos Methode aufnahm und bewertete.

Die Zeitschrift wird im Archiv des ISI-CNV aufbewahrt und ist im Internet Archive verfügbar.

Quellen Drive ISI-CNV:

Donato in der Revue: 46 Vorkommen

Donato erscheint 46 Mal in der Zeitschrift – eine massive Präsenz, die belegt, wie zentral er in der wissenschaftlichen Debatte der damaligen Zeit war. Die bedeutendsten Passagen:

Die Faszination als anerkannter wissenschaftlicher Zustand

Die Zeitschrift beschreibt Donatos Faszination als einen erkennbaren und klassifizierbaren Zwischenzustand:

„Aber unter bestimmten Umständen, und besonders bei Menschen mit einem absolut gesunden Temperament, die gerade deshalb etwas schwer zu hypnotisieren sind, wird die Somnation von einem Zustand der Schwere und Benommenheit, ja sogar der Betäubung eingeleitet, der nichts anderes ist als Donatos Faszination und Chambards luzide Lethargie. Dieser Zwischenzustand zwischen dem Wachzustand und dem hypnotischen Zustand ist dadurch gekennzeichnet, dass die Versuchsperson trotz aller Bemühungen die Augen nicht öffnen kann, wenn der Verschluss herbeigeführt wurde, noch sie schließen kann, wenn sie im Gegenteil maßlos aufgerissen sind, weil die Augenlider absolut kontrahiert sind; die Hautempfindlichkeit ist...“

Dies ist ein entscheidender Punkt: Die Revue klassifiziert die Faszination als einen **wissenschaftlich eigenständigen Zustand** – kein Trick, keine Variante der gewöhnlichen Hypnose – und benennt sie explizit nach Donato: es ist die „Faszination von Donato“, die in den wissenschaftlichen Wortschatz der damaligen Zeit eingegangen ist.

Die Bewertung von Morsellis Buch

Die Zeitschrift bespricht das Buch von Morselli und seine Position zu Donato:

„Was gewisse Leute gegen Herrn Morselli aufgebracht hat, ist, dass diese in gutem Glauben und ohne Vorurteile durchgeführte Untersuchung zu dem Schluss kam, dass Donato nicht zu den gewöhnlichen Scharlatanen gezählt werden darf, dass er sich in der Interpretation der hypnotischen Phänomene nicht von den Lehren der Schulen der Salpêtrière und von Nancy entfernt, dass seine Experimente nicht aus dem Bereich der Wissenschaft herausfallen, dass sie keine so erheblichen Gefahren darstellen, wie man gesagt hat, und dass er mit seinen öffentlichen Vorführungen, die er überallhin trug, mehr als einen heute berühmten Wissenschaftler inspiriert hat.“

Und die abschließende Bewertung der Zeitschrift über Morselli: „Nun! Ehrlich gesagt, gab es keinen Grund, Herrn Morselli so sehr zu tadeln.“

Das italienische Verbot und die Episode des Staatsanwalts

Die Zeitschrift dokumentiert eine spezifische Episode, die zum Verbot Donatos in Italien führte – mit Details, die anderswo nicht zu finden sind:

„Hätten die Italiener vielleicht etwas Bedauern darüber empfunden, Donato verbannt zu haben, weil am Ende einer seiner Vorstellungen ein königlicher Staatsanwalt von einer Parese befallen wurde, eine Dame von einer Katalepsie erfasst wurde, ein Student zum natürlichen Somnambulen wurde, ein anderer außerstande war, seinen Zirkel zu fixieren, ohne in Katalepsie zu verfallen, und ein weiterer, der seither gezwungen ist, hinter allen Kutschen herzulaufen, deren Laternen angezündet sind?“

Diese Episode – der von Parese befallene Staatsanwalt, die anhaltenden Wirkungen auf die Zuschauer – ist der dokumentierte Grund für das Verbot Donatos in Italien durch die italienische Regierung. Die Zeitschrift spricht mit Ironie darüber: Die Behörden scheinen fast zu bereuen, so drastisch gehandelt zu haben.

Donato als Inspirator der offiziellen Wissenschaft

Die Zeitschrift stellt explizit fest, was Moréty/Paret dokumentierte: Donato hat Wissenschaftler inspiriert, die ihn dann nicht zitierten:

„Welche Meinung man auch immer über Donato, Hansen und all jene hat, die den Magnetismus der Öffentlichkeit bekannt gemacht haben, man kann nicht leugnen, dass sie mehr für seine Sache getan haben als alle medizinischen Fakultäten Frankreichs und Italiens.“

Die Faszination als „hypnose fruste“

Die Zeitschrift verwendet einen interessanten Fachbegriff zur Klassifizierung von Donatos Faszination: „hypnose fruste“ – eine unvollständige, anfängliche Hypnose, die den vollen Somnambulismus nicht erreicht. Dieser Begriff – mit einer gewissen akademischen Herablassung verwendet – schmälert jedoch nicht die Realität der Phänomene:

„...la fascination, dont s'occupe à peu près exclusivement aujourd'hui Donato, et qui pour nous n'est qu'une hypnose fruste...“

In modernen Begriffen: Die Faszination ist das erste Stadium, der Eintritt in den hypnotischen Zustand – das, was in der Paret Method der ersten Stufe (einfache Faszination) vor den Vertiefungen entspricht.

Bedeutung für das ISI-CNV-Archiv

Die Revue des Sciences Hypnotiques bestätigt aus einer externen und kritischen Quelle:

  1. Die Realität von Donatos Phänomenen (niemand vertritt ernsthaft die Simulationsthese)
  2. Die Aufnahme der „Faszination von Donato“ in den offiziellen wissenschaftlichen Wortschatz
  3. Donatos Rolle als ungenannter Inspirator von Wissenschaftlern
  4. Die historischen Gründe für die rechtlichen Verfolgungen (Italien, Bordeaux)
  5. Die Klassifizierung der Faszination als Zwischenzustand zwischen Wachsein und Hypnose

Quellen

Siehe auch


Donato e la Fascinazione — Navigazione ISI-CNV

★ INDICE GENERALE WIKI

Il personaggio

Il metodo

I protagonisti della rivista

L'eredità