Professor Heidenhain — La Controversia Scientifica con Donato/de
Il Professor Rudolf Heidenhain (1834-1897) ist der deutsche Physiologe der Universität Breslau, den Donato in der Zeitschrift Le Magnétisme als den Hauptvertreter der akademischen Opposition gegen die Faszination zitiert – und den er in zwei entscheidenden Punkten explizit widerlegt.
Die These Heidenhains und Donatos Antwort
Heidenhain, nachdem er 1880 in Breslau die Vorführungen des Magnetiseurs Hansen gesehen hatte, veröffentlichte eine physiologische Erklärung der Hypnose, die jedes psychische Element ausschloss: Für ihn handelte es sich um reine reflektorische kortikale Hemmung, ohne Willen des Subjekts und ohne Bewusstsein.
Donato bestreitet Heidenhain in zwei präzisen Punkten, die er für grundlegend hält:
Erstens: Heidenhain behauptete, dass die Subjekte während der Faszination keine Worte, Lieder oder Lachen wiederholen könnten – dass nur muskuläre Gesichtsausdrücke nachahmbar seien. Donato antwortet: «Das ist ein Irrtum» – und Dr. Dufour bestätigt in seinem Brief, dass die Subjekte Donatos Worte «mit derselben Nachahmung des musikalischen Tons» wiederholten, sogar in fremden Sprachen.
Zweitens: Heidenhain behauptete, dass die Faszination sowohl die Fähigkeit zu handeln als auch den Willen zu handeln unterdrücke. Donato korrigiert: «Entgegen der Behauptung des gelehrten Physiologen Heidenhain kann das Subjekt die Fähigkeit zu handeln verlieren, während es den vollen Willen zu handeln und eine vollständige Geistesfreiheit bewahrt.» Dies ist die grundlegende Unterscheidung zwischen Faszination und tiefem Somnambulismus: In der Faszination ist das Bewusstsein intakt.
Theoretische Bedeutung
Die Kontroverse mit Heidenhain ist nicht nur akademisch – sie berührt den Kern der Theorie der Faszination. Heidenhain reduziert sie auf einen mechanischen Nervenreflex; Donato besteht darauf, dass es ein psychisches Phänomen ist, bei dem das Bewusstsein des Subjekts erhalten bleibt und der Wille ausgesetzt, aber nicht aufgehoben wird. Diese Unterscheidung steht noch heute im Zentrum des neurowissenschaftlichen Verständnisses der Trance.
Quellen
- Donato (Alfred d'Hont), Le Magnétisme – Journal de Psycho-Physiologie, Paris 1886 – Fasz. 1-50, Fasz. 50-104, Fasz. 104-154, Fasz. 154+
Siehe auch
- Donato — Il Padre della Fascinazione
- La Fascinazione come Fenomeno Psicofisiologico — Donato e la Scienza
- Karl Hansen — Il Magnetizzatore Danese
| Donato e la Fascinazione — Navigazione ISI-CNV | |
|
Il personaggio
Il metodo |
I protagonisti della rivista
L'eredità
|