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Postura di Sicurezza/de

Da Wiki Progetto di Ricerca Metodo Paret.
Sicherheitshaltung
ID tec_postura_sicurezza
Categoria presenza
Prima comparsa 2018
Corsi Tres Dias Belo Horizonte

Sicherheitshaltung ist eine Technik der Paret Method in der Kategorie presenza. Sie bildet eine körperliche Grundlage, um sich im Hier und Jetzt zu verankern und Sorgen durch vertikale Ausrichtung und Erdung der Beine in den Boden abzuleiten.

Definition

Die Sicherheitshaltung stellt eine praktische und unmittelbare Anwendung des Bewusstseins für die Vertikalität des Menschen dar. Es handelt sich um eine aufrechte Haltung mit gleichmäßig auf die Beine verteiltem Gewicht, leicht gebeugten Knien und bewusst ausgerichteter Wirbelsäule. Ihr altes Symbol ist der Buchstabe I (vertikal), der sowohl das Wachstum als auch das systemische Gleichgewicht des Körpers repräsentiert.

Im Paret Method ist diese Technik nicht nur eine Haltung, sondern ein Vektor der Präsenz: Die Lenkung der Aufmerksamkeit auf die Vertikalität tendiert dazu, das gesamte Körpersystem auszugleichen und den psychophysischen Zustand des Praktizierenden zu stabilisieren.

Wann wird sie angewendet

  • Grundlage der Präsenz: Vor jeder Übung der Faszination, des Magnetismus oder der nonverbalen Hypnose
  • Energieentladung: Wenn man eine Ansammlung von Anspannung oder Sorge wahrnimmt
  • Selbstkalibrierung: Um sich mit der Gegenwart zu synchronisieren und die anschließende nonverbale Kommunikation zu stärken
  • Persönlicher Schutz: Als Basis der "Armadura de Luz" und der Techniken der magnetischen Ausstrahlung

Komponenten und Schritte

  1. Aufrechte Position einnehmen, Füße schulterbreit
  2. Knie leicht beugen (5-10 Grad)
  3. Bewusstsein auf die Wirbelsäule und die Vertikalität lenken
  4. Das Gewicht gleichmäßig auf die Beine verteilen, den Kontakt mit der Erde spüren
  5. Eine vertikale Linie vom Himmel zur Erde durch den Körper vorstellen
  6. Spannungen und Sorgen bewusst nach unten ableiten

Abgrenzungen

  • vs tec_presenza_corporea: Die Sicherheitshaltung ist eine vereinfachte und zugängliche Form der Körperpräsenz, die sich auf die Vertikalität als primäres Element konzentriert; die fortgeschrittene Körperpräsenz integriert zusätzlich multisensorisches Bewusstsein
  • vs tec_congruenza_movimento: Die Sicherheitshaltung ist der grundlegende statische Zustand; die Bewegungskongruenz stellt ihre dynamische Weiterentwicklung dar

Theoretische Grundlagen im Paret Method

Im Keys and Symbols of Mesmerismus® betont Dr. Paret, dass das Bewusstsein der Vertikalität eng mit dem Bewusstsein der Wirbelsäule und dem Gleichgewichtsorgan verbunden ist. Von Geburt an sucht das Kind unbewusst, sich aufzurichten: Es gibt ein primitives unbewusstes Verlangen nach Vertikalität. Die Aufmerksamkeit auf dieses Grundelement zu lenken, tendiert dazu, das gesamte Körpersystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Kurse, in denen sie gelehrt wird

  • Tres Dias Belo Horizonte (Primeiro Día – O Caminho Magnético)
  • Verschiedene Trainer des Paret Method

Anmerkungen

  • Die Technik ist propädeutisch: Sie sollte komplexeren Arbeiten der nonverbalen Hypnose und des Magnetismus vorausgehen
  • [von Marco zu bestätigen] die empfohlene Haltedauer in der Lehrsitzung
  • Kontraindikationen: keine bekannt; bei Gleichgewichtsstörungen jedoch vorher konsultieren

Polyvagale Lesart

Die von der Schule des Paret Method kodifizierte Sicherheitshaltung ist, in der Sprache der Teoria polivagale, eine somatische Inszenierung von Sicherheit, die den ventralen Vagus über den afferenten Weg aktiviert: Das Nervensystem empfängt, wenn der Körper eine organisierte Stabilitätskonfiguration einnimmt (Vertikalität, freie Atmung, weicher Blick, Bodenkontakt), vom Körper selbst die Signale, die es dem ventralen Vagus ermöglichen, die anderen Schaltkreise zu organisieren. Das Prinzip ist das, was William James und Antonio Damasio als Bottom-up-Emotionsregulation formuliert haben: Die Haltung ist nicht nur Ausdruck des Zustands, sie ist einer seiner Verursacher.

Die Wirksamkeit der Haltung als Werkzeug für den Zugang zum integrierten Zustand wird durch die Forschung zur Embodied Cognition (Cuddy, Carney, Yap) und durch zeitgenössische somatische Praktiken bestätigt. Die operative Tradition der Schule integriert diese Entdeckung mit zwei Elementen, die die empirische Forschung nur schwer thematisieren kann: die Beziehung (die Haltung wirkt kraftvoller in Gegenwart eines anderen regulierten Körpers) und die symbolische Dimension (die Haltung ist nicht nur mechanisch, sondern evoziert initiatische Konfigurationen – den Bogenschützen, den Priester, den Krieger in voller aisance).

Die Polyvagaltheorie reduziert die Sicherheitshaltung nicht auf einen afferenten Reflex: Sie bietet ihre physiologische Grundlage und erkennt die Konvergenz mit den operativen Traditionen an, die sie seit Jahrhunderten anwenden.

Siehe auch