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Les Douze Passes (la tecnica dei dodici passi di Szápáry)/de

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📚 Fonte primaria: opere del Conte Franz von Szapáry (1804-1875)
Questa pagina deriva dalle opere del Conte Franz von Szapáry (1804-1875) — aristocratico ungherese, magnetizzatore terapeutico operante a Parigi nella metà dell'Ottocento, autore di importanti opere sul magnetismo curativo e sulle douze passes magnétiques (le 12 passes di Szapáry), tecnica cardinale del Paret Method contemporaneo. Szapáry è una figura-ponte fra la tradizione magnetica continentale e il magnetismo aristocratico inglese.

Documenti Drive ISI-CNV:

Opere chiave di Szapáry (riferimento):

  • F. v. Szapáry, Magnétisme et magnéto-thérapie, Paris, 1854.
  • F. v. Szapáry, La table parlante, ou Réponses à la question: Qu'est-ce que le magnétisme?, Paris, 1854.
  • F. v. Szapáry, varie pubblicazioni sulle douze passes come sistema terapeutico completo.

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Die Douze Passes (zwölf Schritte) sind die Eröffnungssequenz der therapeutischen Methode des Grafen Franz von Szápáry: zwölf magnetische Striche, die vom Kopf zum Magen ausgeführt werden, unterteilt nach Fingern, mit denen der Magnetopath „die magnetische Kraft im Kranken wieder ins Gleichgewicht bringt“. Die Technik ist in Szápárys Magnétisme et magnétothérapie (Katechismus, Nr. 153) dokumentiert und steht in engem Zusammenhang mit der Theorie der „douze paires (passes)“ der Hirnnerven.

Die Sequenz der zwölf Schritte

Auf die Frage „Welches sind die zwölf wichtigsten Striche, um die magnetische Kraft im Kranken wieder ins Gleichgewicht zu bringen?“ (Nr. 153) antwortet Szápáry mit dieser Sequenz:

  1. Drei Striche mit dem Daumen, beginnend oben und in der Mitte der Stirn, über die Nase hinweg zur Magengrube;
  2. Drei mit dem Zeigefinger, beginnend in der Mitte der Augenbrauen;
  3. Drei mit dem Mittelfinger, beginnend in der Mitte der Ohren;
  4. Drei mit den letzten beiden Fingern, beginnend am Kiefer.

Alle diese Striche müssen stets bis zur Magengrube geführt werden. Dort angekommen, „legt man die Hand auf, die Finger gestreckt und aneinandergelegt“.

Drei Striche für jede der vier Fingergruppen: insgesamt zwölf. Die Struktur ist nicht zufällig – sie spiegelt die Lehre wider, dass „alle Striche für Probleme des Geistes und der Wahrnehmung“ „durch die zwölf Paare (Striche) des Gehirns zum Sympathicus und zum Nervus Vagus“ geführt werden müssen, während die Striche für die vegetativen Funktionen vom Kleinhirn über die Medulla Spinalis und den Sympathicus ausgehen.

Beziehung zu den neun Strichen

Die zwölf Striche sind die Phase der Eröffnung und des allgemeinen Ausgleichs; die neun Striche hingegen sind die gezielte Technik an den neun Nervenknoten (Plexus), um die Kraft zu leiten, abzufangen und zu binden. Die beiden Sequenzen ergänzen sich: Man beginnt mit dem Ausgleich (zwölf Striche vom Kopf zum Magen) und fährt fort mit der Arbeit an den Knoten (maximal neun Striche), wobei der Finger je nach Entsprechung zum betroffenen Sinn gewählt wird.

Der Punkt der Magengrube

Die Konvergenz aller zwölf Striche auf die Magengrube ist nicht nebensächlich: Bei Szápáry fließt das Fluidum „vom Gehirn (sensorium commune) zur Magengrube (Plexus solaris, Ganglion solare)“, dem Sitz des Arkeos und zentralen Knoten des Systems. Jeden Strich mit der aufgelegten Hand an diesem Punkt zu beenden, bedeutet, die magnetische Kraft dorthin zu leiten und zu fixieren.

Primärquellen

OCR-Text zur sofortigen Überprüfung der Zitate: Szápáry Magnétisme et magnétothérapie — OCR-Text (Archiv OCR_FONTI_WIKI).


Siehe auch