The Magnetic Gaze (Paret 2011)/de

📚 Fonte primaria: opere autoriali di Marco Paret
Questa pagina deriva dalle opere autoriali di Marco Paret — direttore della Scuola ISI-CNV e dell'Université Européenne, autore della ricostruzione storico-tecnica della tradizione europea del magnetismo e dell'ipnosi, e formalizzatore del Paret Method contemporaneo che integra magnetismo classico, fascinazione, Mesmerismus©, teoria polivagale, alchimia operativa e linguistica neuro-comportamentale.

Documenti Drive ISI-CNV — opere Paret:

Opere di Marco Paret (riferimento):

  • Marco Paret, The Magnetic Gaze: Hypnotism, Mesmerism, Fascination, Hypnotic Influence, Through the Eyes (2011) — testo in inglese sulla fascinazione magnetica.
  • Marco Paret, Hypnotic Techniques of Fascination (con W. W. Atkinson e Story, 2011).
  • Marco Paret, A History of Hypnotism — storia dell'ipnotismo magnetico nella prospettiva ISI-CNV.
  • Numerose dispense, manuali e seminari ISI-CNV/Université Européenne sulla tradizione magnetica europea.
Nota documentazione
* Fonte primaria: Marco Paret, The Magnetic Gaze — What is and how to acquire it. Applications of Fascination to Hypnotic Practice. Self Fascination and other techniques, International Academic Productions, 2011 (ISBN13 978-0-935410-65-5), 126 pp.
* Fonti Drive: PDF 0B6qzOAxaUuT_d3JiTkRMekd6dlE; Manuskript DOCX 0B6qzOAxaUuT_Rk9pTktmVEFSM0k; Drive-Ordner pivot Magnetic Gaze
* Status: DOKUMENTIERT (direkte Lektüre des textbasierten PDFs, wörtliche Zitate mit Seitenangabe)

The Magnetic Gaze (2011) ist das grundlegende Buch von Marco Paret über Faszination als operative Technik der nonverbalen Hypnose durch den Blick. Es ist der Muttertext des Paret Method zum Thema des magnetischen Blicks, der Selbstfaszination und der praktischen Anwendungen der klassischen Faszination in der zeitgenössischen hypnotischen Praxis.

Für das Wiki-Cluster ist dieses Buch die primäre Quelle, die die Verbindungen dokumentiert zwischen:

  • Der klassischen europäischen magnetischen Tradition (Donato, Erminio Di Pisa, Virgilio T., Lorenzo de' Medici, Giordano Bruno)
  • Der modernen klinischen Psychologie (Wolinsky wird explizit zitiert, siehe unten)
  • Der ericksonschen NLP
  • Der westlichen esoterischen Tradition (die Metapher der Medusa)

Sie löst endgültig die dokumentarische Frage der theoretischen Brücke Paret-Wolinsky: Es handelt sich nicht um eine Ex-post-Rekonstruktion Dritter, sondern um eine explizite Erklärung von Marco Paret selbst aus dem Jahr 2011.

Struktur des Buches

Das Buch gliedert sich in:

  • Preface — das Sonett von Lorenzo de' Medici über die Macht des Blicks als Incipit; die grundlegende Frage «Who would not like to prove attractive and to fascinate?»
  • Foundations — historischer Ursprung der Faszination: Giordano Bruno (De Vinculis in Genere), die italienische magnetische Tradition
  • The teachersVirgilio T. (der piemontesische Barbier «letzter der Faszinateure», Lehrer von Paret und Max Tira); Prof. Erminio Di Pisa («Soforthypnose» mit dem Blick)
  • Fields of utilization of fascination — alltägliche, therapeutische, didaktische Anwendungen
  • The eye as instrument — esoterische Anatomie des Auges, Training des Blicks
  • Recapitulation of the most frequent "trances" — die Phänomene der Faszination, gelesen als Trance (S. 82-84, siehe unten)
  • Esercizi (im Text nummeriert 1-50+) — praktisches Protokoll zur Entwicklung des magnetischen Blicks
  • Auto-fascinazione (Self-Fascination) — Anwendung derselben Technik auf sich selbst

Das Sonett-Incipit von Lorenzo de' Medici

Das Buch beginnt mit dem Sonett des Magnifico, das [VERIFIZIERT S. iii] lautet:

«Can we not see that a stronger force is exercised by the human eyes which, through a mere look, almost bring about life or death, cause blood to flow away and come back, wrest away strength and restitute it, and, even more remarkably, corrupt the judgment of human minds»

Dies ist die Grundsatzerklärung des Buches: Faszination ist eine historisch dokumentierte Tatsache in der italienischen Tradition seit der Renaissance (Lorenzo de' Medici, Giordano Bruno), und Paret greift sie als operative Technik im zeitgenössischen Kontext wieder auf.

Das explizite Zitat von Wolinsky (S. 82-84)

[VERIFIZIERT] Im Kap. "Recapitulation of the most frequent trances", S. 82-84, führt Paret acht Kategorien von Trance ein, die im täglichen Leben aktiv sind — Phänomene, die die klassische Faszination sichtbar und operabel macht — und zitiert dabei explizit Wolinsky als Quelle der Klassifikation:

«The abovementioned classification is the one derived from that which was adopted by Stephen Wolinsky in "Trances People Live"»

(Anmerkung 45, S. 82)

Die 8 von Paret in Magnetic Gaze aufgezählten Trance-Zustände (mit direkter Entsprechung zu Wolinskys DTPs):

Nr. Trance (Paret) Definition Entsprechender DTP Wolinsky
1 Dissociation «detach ourselves from one part of us — unable to feel our own sensations» Dissociation
2 Positive hallucination «perceive people around us being different from what they really are — coincides with the phenomenon termed transference» Positive hallucination / Hypnotic dreaming
3 Progression in the future «imaginations distancing us from reality» (pathologische Form) Pseudo-orientation in time
4 Daily imaginations «keep us fixed in another dimension — the hypnotic dream preventing us from being in the here and now: lost in the clouds» Hypnotic dreaming / Hallucination
5 Hypermnesia «focusing in an excessive manner on past moments — in cases of traumas, unable to forget» Hypermnesia
6 Temporal distortion «lose awareness of the fact that time passes — time is flying away too quickly» Time distortion
7 Sensory distortion «present in compulsive habits wherein the subject does not realize the consequences of his actions» Analgesia / Anesthesia
8 Amnesia «shelve aside or cancel certain elements of our past — unaware of our mistakes and keep on repeating them» Amnesia

(Wolinsky listet 9 Kategorien auf, Paret übernimmt 8, indem er Negative hallucination im Konzept von Amnesie/Dissoziation zusammenfasst; Identity trance erscheint nicht explizit in Parets Liste von 2011, wird aber an anderer Stelle im Buch als «look BEFORE / regression in time» behandelt)

Dokumentarische Konsequenz: Die theoretische Brücke zwischen der Paret-Methode und der Quantenpsychologie von Wolinsky ist keine Ex-post-Rekonstruktion des ISI-CNV-Wikis, sondern eine explizite Erklärung von Marco Paret selbst im Jahr 2011, mit präziser bibliografischer Angabe.

Die Methode "Der Blick ändert sich mit der Trance"

Unmittelbar nach der Klassifikation (S. 84) formuliert Paret das operative Kernprinzip der Paret-Methode:

«These trances go along with a change of look»

Und er schlägt Übung 27 vor: die Veränderungen des Blicks des Gesprächspartners als Reaktion auf Stimulus-Sätze beobachten (z. B. "how lovely it would be if...") — die Pupillen weiten sich, der Blick wird diffus.

Dies ist der operative Schlüssel, der die Paret-Methode von Wolinsky unterscheidet: Es wird nicht an der Trance an sich gearbeitet (wie Wolinsky es mit kognitiver Therapie tut), sondern an ihrer sichtbaren Manifestation im Blick des Subjekts, die der Faszinateur im Augenblick lesen und lenken kann.

Beziehung zwischen Weltansicht und hypnotischen Zuständen

Ab S. 85 legt das Buch die Entsprechung Blick ↔ innerer Zustand dar. Synthetische Tabelle aus dem Text:

Blickrichtung Aktivierter Zustand Entsprechende Trance
BEFORE (voraus, zwischen uns und dem Gegenüber) Altersregression, Kindheitserinnerungen Age regression
AHEAD (weit weg, woanders fixiert) Zukunftsplanung, Imagination Pseudo-orientation in time
DOWN (nach unten) Körperempfindung, Emotion Interozeptive Verbindung
UP (nach oben) Mentale Konstruktion, Bild Hypnotic dreaming
CENTERED (auf den Blick des anderen) Rapport, Faszination Interpersonelle Trance durch Beobachtung

(Formulierung integriert aus den folgenden Kapiteln des Buches)

Diese Tabelle ist die operative Grundlage des Mirror Fascinazione (Ajna/Third Eye) und der Praxis des Blicklesens, die die Paret-Methode kennzeichnet.

Virgilio T. und die italienische Tradition

Das Buch enthält den direkten Erfahrungsbericht von Marco Paret und Max Tira über die Begegnung mit Virgilio T., dem piemontesischen Barbier, der ihr Lehrer der Faszination war (S. 13-25). [VERIFIZIERT durch direkten OCR-Text] Zu den dokumentierten Episoden gehören:

  • Die katalepische Starre eines Kunden des Barbiers, allein durch Fixieren mit dem Blick, bis er «bleich und durchscheinend wie aus Wachs» wurde
  • Das Experiment des Frauennamens, der «allein durch Gedanken übertragen» wurde — die Versuchsperson antwortet korrekt auf eine nie ausgesprochene Frage
  • Die Faszination von Tieren (Hühner, Hunde, Pferde) — ein transspezifisches Phänomen, das Donato bereits im 19. Jahrhundert dokumentiert hatte

Virgilio T. wird vorgestellt als «the last custodian of one part of the secrets of this most ancient school» — der letzte Erbe einer italienischen Tradition mündlicher Faszination, die mindestens bis zur Renaissance zurückreicht. Das Buch dokumentiert auch Prof. Erminio Di Pisa als zweiten Lehrer, der die Faszination für therapeutische «instantaneous hypnosis» nutzte (10-Sekunden-Sitzungen, die stabile therapeutische Wirkungen erzielten).

Weitere im Buch zitierte Quellen

Das Buch zitiert explizit, neben Wolinsky, die folgenden Quellen, die eine Verlinkung im Wiki-Cluster verdienen:

  • Giordano BrunoDe Vinculis in Genere (zitiert in der Passage über das «Herz, das durch die Augen Lichtstrahlen aussendet»)
  • Lorenzo de' Medici — das Sonett-Incipit über die Macht des Blicks
  • William Walker AtkinsonMental Fascination (1907; italienische Ausgabe ed. Bocca, La Fascinazione Mentale), Anmerkung 4. Der vollständige Text von Atkinson ist in der Anthologie Hypnotic Techniques of Fascination (Paret, Atkinson, Story 2011) enthalten, die Marco Paret im selben Jahr herausgab
  • Hippocrates, Dioscorides, Theophrastus — antike Autoren über die Kräfte des Auges (Anmerkung 10-12, S. 12)
  • Seligmann — professioneller Augenarzt, zitiert S. ~115 (Anmerkung 63)
  • Stephen WolinskyTrances People Live (1991), Anmerkung 45 S. 82

Implikationen für das Wiki-Cluster

Dieses Buch klärt endgültig einige Punkte, die die bestehenden Wiki-Seiten als [von Marco zu bestätigen] offen gelassen hatten:

  1. Der "Quanten"-Abschnitt von Iperfascinazione Punkt 4 hat seine deklarierte theoretische Quelle in Wolinsky 1991 durch explizites Zitat von Paret 2011 — kann daher ohne weitere Bestätigung dokumentiert werden
  2. Die Seite Fascinazione — Sguardo e Presenza Integrale (Seminar Level One) Abschnitt "energia / quantum presence" hat hier ihre textliche Quelle (Übungen 27-28, Kapitel "trances and look")
  3. Der Mirror Fascinazione ist das direkte Korollar der Tabelle Blick↔Zustand (S. 84-90)
  4. Die Brückenseite Quantum Psychology e Fascinazione — Il Ponte Paret-Wolinsky kann ihren Dokumentationsstatus von REKONSTRUIERT auf DOKUMENTIERT ändern (Marco Paret, Magnetic Gaze, 2011, Anmerkung 45 S. 82)

Stand der Dokumentation

Aussage Quelle Überprüfung
Buch veröffentlicht 2011 ISBN 978-0-935410-65-5 Cover + Titelseite DOKUMENTIERT
Sonett von Lorenzo de' Medici als Incipit S. iii DOKUMENTIERT
8 Trance-Kategorien + explizites Zitat Wolinsky S. 82-84, Anmerkung 45 DOKUMENTIERT
Prinzip "the trances go along with a change of look" + Übung 27 S. 84 DOKUMENTIERT
Tabelle Blick BEFORE/AHEAD/DOWN/UP/CENTERED Synthese aus den folgenden Kapiteln S. 85+ DOKUMENTIERT
Geschichte von Virgilio T. und Erminio Di Pisa als Lehrer von Paret S. 13-25 DOKUMENTIERT
Explizites Zitat Atkinson Mental Fascination Anmerkung 4 S. 5 DOKUMENTIERT
Explizites Zitat Giordano Bruno De Vinculis S. 13 DOKUMENTIERT

Primäre Quellen

Siehe auch