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Default mode network/de

Da Wiki Progetto di Ricerca Metodo Paret.
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Il Default Mode Network (DMN), auf Deutsch Ruhezustandsnetzwerk, ist ein Netzwerk von Hirnarealen, das von Marcus E. Raichle und Mitarbeitern zu Beginn der 2000er Jahre identifiziert wurde. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es koordiniert aktiv ist, wenn die Person nicht mit zielgerichteten externen Aufgaben beschäftigt ist – in scheinbarer Ruhe, beim Gedankenwandern, bei autobiografischen Erinnerungen, bei der Vorstellung der Zukunft, bei der Reflexion über sich selbst und andere. Seine Hauptkomponenten sind der mediale präfrontale Kortex, der posteriore cinguläre Kortex, der Precuneus und Teile des inferioren Parietallappens.

Für die Paret Method ist das DMN eine der interessierenden Strukturen der dritten Achse, da seine Aktivität sich in spezifischer Weise während Zuständen tiefer Absorption, erfahrener Meditation, psychedelischer Zustände und – laut neuerer Studien – auch während hypnotischer Trancezustände und Präsenz moduliert. Die Aussetzung oder Neukonfiguration des DMN scheint eines der neuroimaging Korrelate dessen zu sein, was kontemplative Traditionen als Nicht-Geist, Leere, innere Stille beschreiben.

Merkmale des Netzwerks

  • Es ist antikorreliert mit den Netzwerken der fokussierten Aufmerksamkeit: Wenn eines aktiviert wird, neigt das andere dazu, sich auszuschalten.
  • Es ist energetisch kostspielig: Es verbraucht einen bedeutenden Anteil des zerebralen Ruhestoffwechsels.
  • Es ist früh in der Entwicklung: Seine reife Struktur etabliert sich in der späten Adoleszenz.
  • Es ist verändert bei Zuständen wie Depression, Grübeln, Angststörungen und ist ausgesetzt in charakteristischer Weise in fortgeschrittenen meditativen Zuständen und unter psychedelischen Substanzen (Psilocybin, LSD, Ayahuasca, DMT).

Relevanz für die Methode

Das DMN ist für die Paret Method in drei konvergierenden Richtungen von Interesse:

  • Präsenz- und Faszinationszustände — Die Zustände der Integralen Präsenz und tiefe Trancezustände beinhalten eine typische Neukonfiguration der Hirnnetzwerke, bei der das DMN – das Netzwerk der Selbsterzählung, des Grübelns, der Agenda – teilweise ausgesetzt wird. Die Stimme Geistige Leere und die Praktiken der Inneren Stille der zweiten Achse finden im DMN ein plausibles neuronales Korrelat.
  • Dekonzeptualisierung — Die Arbeit von Wolinsky zur Dekonzeptualisierung beschreibt in phänomenologischer Sprache die Aussetzung mentaler Konstruktionen, die heute als Modulationen des DMN lesbar sind.
  • Typologien und Selbsterzählung — Die sechs Charaktertypen und die Acht Fixierungen beschreiben stabile Muster der Selbsterzählung, die im DMN ihr aktives Substrat haben. An den Typen zu arbeiten bedeutet auch, teilweise an der Aktivität dieses Netzwerks zu arbeiten.

Verwandte Begriffe